Wirtschaft von Bangladesch


Die Wirtschaft Bangladeschs lässt sich in 3 Sektoren aufgliedern: Landwirtschaft, Industrie und Unterstützung .

Landwirtschaft
Die Bangladeschis verdienen ihren Lebensunterhalt direkt oder indirekt durch die Landwirtschaft, wobei Reis und Jute die Hauptgetreidesorten sind. Weizen nimmt immer mehr Wichtigkeit ein und Tee wird in den bergigen Regionen des Nordostens angebaut. Bangladeschs fruchtbarer Boden und seine reichhaltige Wasserversorgung brachten schon in vielen  Gebieten drei Reisernten hervor. Durch bessere Flutenkontrolle und Bewässerungsmessungen, steigerten die intensivere Nutzung  von Düngemitteln und hohe Erträge bringende Samenmischungen, die Preisantreibungen und verbesserten die Verteilung. Bangladeschs arbeitsintensive landwirtschaftliche Sektor hat stetige Zunahmen in der Getreide Produktion erreicht. Die Fischerei, besonders nach Shrimps, ist zu einer zunehmend wichtigen Quelle der Exporteinnahmen geworden.  

Landwirtschaftliche Produkte
Reis, Weizen, Jute, Tee, Tabak, Zuckerrohr, Mangos, Bananen, Ananas, Papayas, Wassermelonen, Kokosnüsse usw.

Wichtige Früchte
Mango, Bananen, Ananas, Jack-Fruit, Wassermelonen, grüne Kokosnuss, Guaven, Litchis etc.

Industrie
Obwohl er sehr klein ist, trägt der industrielle Sektor bedeutsam zu den Exporteinnahmen bei, auch liefert er Arbeitsplätze. Jute Produkte für den Export und Baumwolltextilien für den einheimischen Verbrauch, haben die Oberhand. Seit den frühen 80'ern stieg die Produktion von Fertiggewändern für den US Markt rapide an. Bangladesch ist der 5. grösste Baumwollkleidungslieferant der Vereinigten Staaten, und man hat auch den Export für den West europäischen Markt begonnen. Das Auseinandernehmen von Schiffen für Schrott, bei dem eine sehr arbeitsintensive Methode angewandt wird, kommt nun dem inländischen Stahlbedarf fast ganz nach. Andere Industrien sind die für Zucker, Tee, Lederwaren, Zeitungspapier, pharmazeutischen Artikeln und Düngemittelproduktion.  Die Regierung führt weiter fort ausländische Investitionen anzuwerben. So haben die USA und Bangladesch einen bilateralen Investitionsvertrag abgeschlossen, welcher 1989 in Kraft trat. Auch hat Bangladesch eine Export Processing Zone (EPZ) in Chittagong errichtet, und plant zusätzliche Zonen. Die Regierung bietet besondere Anreize für potentielle Investitoren an, und hat das Verfahren für Investitoren vereinfacht.

Hauptexportartikel
Konfektionskleidung und spezielle Textilien, Jute und Jutewaren, Leder und Lederwaren, Fische und Shrimps, kunsthandwerkliche Artikel usw. Bangladesch exportiert jedes Jahr Waren im Wert von durchschnittlich einer halben Milliarde US - Dollar nach Deutschland.

Hauptindustrien
Jute, Zucker, Papier, Textilien, Düngemittel, Zigaretten, Zement, Stahl, natürliches Gas, Öl-Raffinerie, Zeitungspapier, Energieerzeugung, Kunstseide, Streichhölzer, Fisch-, und Nahrungsmittel, Leder, Seife, Teppiche, Holz, Schiffbau, Telefon, etc.

Unterstützung
Seit der Unabhängigkeit 1971, hat Bangladesch mehr als 22 Billionen Dollar Unterstützungshilfe und Darlehen von ausländischen Spendern erhalten, ungefähr 15 Billionen Dollar davon wurden ausgegeben. Hauptspender sind die World Bank, die Asian Development Bank, das UN Development Programm, die Vereinigten Staaten, Japan, Saudi Arabien und eine Anzahl von westeuropäischen Ländern. 1991 z.B. lieferten die USA Lebensmittel und Entwicklungshilfe für mehr als 3,3 Billionen Dollar. Lebensmittel Hilfe liefert Lebensmittel, fördert die Produktion und hilft die Preise zu stabilisieren. Andere US Programme haben die Familienplanung und Gesundheit, landwirtschaftliche Entwicklung und ländliche Arbeitslosigkeit zum Ziel. 1991 erliessen die USA Bangladesch 293 Millionen Dollar Schulden der Entwicklungshilfe. Bangladesch hat in seiner Geschichte ein hohes Defizit erzielt, ca. 1,5 Billionen Dollar jährlich während der späten 1980 er. Auch dies wurde grösstenteils durch ausländische Hilfe finanziert. 

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