Bangladesch - Stichwörter von A - Z
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Drogenbesitz kann zu hohen Freiheitsstrafen oder sogar zur Todesstrafe führen.
Es wird abgeraten, militärische Anlagen und Flughäfen zu fotografieren (auch wenn es keine speziellen Verbote hierzu gibt).
Homosexuelle Handlungen zwischen Männern sind strafbar.
RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan variiert von Jahr zu Jahr (2008: 1./2. bis 29./30. September). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.
SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Aussenhandelsbilanz
Im Jahr 2000 wurden für 8,403 Milliarden US-Dollar Waren importiert und für 5,762 Milliarden US-Dollar exportiert, so dass die Aussenhandelsbilanz einen negativen Saldo von 2,641 Milliarden US-Dollar aufwies. Hauptexportgut sind mit einem Anteil von über 75 % Textilien.
| Briefmarken |
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Devisenbestimmungen/Umtausch
Einfuhr Fremdwährung: bis zum Betrag von 5.000 US-$ sind ohne Deklarationspflicht erlaubt. Beträge über 5000 US-$ sind deklarationspflichtig. (neuester Stand, kann sich jederzeit ändern!)
Einfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 100 Taka
Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.
Ausfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 100 Taka
Umtausch: Hotelrechnungen und Flugscheine für internationale Flüge müssen in Devisen bezahlt werden. Bei Reisen außerhalb von Dhaka und Chittagong werden am leichtesten kleinere US-$-Noten umgetauscht.
Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, American Express, Diners Club) - werden in begrenztem Umfang akzeptiert (auf jeden Fall von den Hotels Dhaka Sheraton und Sonargaon).
Rücktausch: Nicht verbrauchte Taka, die aus dem Umtausch von Devisen stammen (Belege aufbewahren) können wieder in Devisen zurückgetauscht werden. (s. Währung)
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Stoffe, Seide, Saris, Masken aus Kokosschalen, Bambusartikel, Perlmutt-Schmuck, rosafarbene Perlen, Lederwaren, Holz- und Korbwaren. Vor allem in Dhaka gibt es viele gute Kunstgewerbeläden, u. a. in Hotels und am Flughafen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Sa-Do 09.00-20.00 Uhr, Fr 09.00-12.30 und 14.00-20.00 Uhr (Geschäfte in Touristenzentren haben oft länger geöffnet). Einige Geschäfte haben freitags geschlossen.
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Film
Die Filmindustrie Bangladeschs hat ihr Zentrum in der Hauptstadt Dhaka. Vor der Teilung Indiens im Jahre 1947 wurden Filme in bengalischer Sprache meist in Kolkata produziert. Der größte Teil der bangladeschischen Filmproduktion sind Unterhaltungsfilme im typischen südasiatischen Stil mit Tanz- und Gesangseinlagen. Zu den von Kritikern meistbeachteten Filmemachern gehören Zahir Raihan, Alamgir Kabir, Humayun Ahmed, Tanvir Mokammel und Tareque Masud. Seit 2003 reicht das Land Filme für die Wahl zum Oscar für den besten fremdsprachigen Film ein.
Fluggesellschaft
Die international operierende Fluggesellschaft Biman Bangladesh Airlines gehört zu 100 % dem Staat. (s. Flüge)
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Handy
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Innenpolitische Lage
In Bangladesch herrscht weiterhin Ausnahmezustand. Die ursprünglich für Januar 2007 vorgesehenen Parlamentswahlen, in deren Zusammenhang es seit Ende Oktober 2006 immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kam, wurden verschoben.
Die Streitkräfte sind derzeit mit Sondervollmachten ausgestattet, die es ihnen erlauben, jederzeit und überall ohne richterliche Anordnung Personen festzunehmen. Einschränkungen der Bewegungsfreiheit sind möglich. Menschenansammlungen sollten vermieden werden.
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Korruption
Ein grosses Problem des Staates ist der hohe Grad an Korruption. Bangladesch liegt auf Platz 156 von 163 im ,Corruption Perceptions Index' 2006, der von Trancparency International veröffentlicht wird,
Kriminalität
Bei der Benutzung von Eisenbahn, Überlandbussen und Fähren wird allgemein besondere Wachsamkeit vor Diebstählen und Überfällen empfohlen. Gleiches gilt für die Nutzung von Fahrradrikschas und Motorrikschas ("Baby-Taxis/CNGs") insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.
Kulinarisches
Die Spezialität der typisch südasiatischen Küche Bangladeschs sind Curry-Gerichte; das sind scharf gewürzte Reisgerichte in den verschiedensten Variationen, die oft mit Fleisch, Huhn, Fisch oder nur mit Gemüse zubereitet werden. Meeresfrüchte, besonders Krabben, sind empfehlenswert. Man sollte unbedingt auch die feinen Desserts und Kuchen probieren, etwa Sandesh, Zorda, Halua oder Pithas.
Süßer Tee mit Milch und Lassi, ein erfrischendes Joghurtgetränk, gehören zu den beliebtesten Getränken. Alkoholische Getränke sind, wenn sie überhaupt ausgeschenkt werden, sehr teuer.
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Naturkatastrophen
Bangladesch ist erdbebengefährdet.
Von Mitte Juni bis Mitte Oktober muss klimabedingt mit Überschwemmungen gerechnet werden, im südlichen Landesdrittel von Oktober bis November und Mitte April bis Mitte Mai grundsätzlich auch mit Wirbelstürmen.
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Reisehinweise
Reisende sollten sich vor Reiseantritt nach Möglichkeit stets bei örtlichen Bekannten und Kollegen und durch die Medien über die tagesaktuelle Sicherheitslage in Bangladesh informieren. (s.Reisen in Bangladesch)
Reisen über Land
In den Chittagong Hill Tracts (CHT) kann es nach wie vor zu bewaffneten Unruhen und zu kriminellen Übergriffen kommen. Aus diesen Gründen wird derzeit von Besuchen der beiden Distrikte Khagrachari und Bandarban abgeraten. Reisen in das Gebiet der CHT müssen durch Schreiben an den Deputy Commissioner und den Superintendent of Police des jeweiligen Distrikts vorher angezeigt werden (Erwähnung der genauen Reisedaten und des Reisezwecks sowie der Reiseroute). Eine ausreichende Zahl von Kopien beider Schreiben sowie der Original-Reisepass sollten wegen der Identitätskontrollen bei Einreise in das Gebiet der CHT mitgeführt werden.
Von Fahrten über Land nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. Auch am Tage ist der Verkehr auf den Landstraßen wegen des meist schlechten Zustandes von Straßen und Fahrzeugen und wegen des oft riskanten Fahrverhaltens von Überland- und Minibussen gefährlich. Wegen des Mangels an Ärzten und Rettungsfahrzeugen kann bei Unfällen nicht mit schneller Hilfe gerechnet werden.
Vor allem in der sturmgefährdeten Jahreszeit sollte die Benutzung der Schiffs- und Fährverbindungen insbesondere im südlichen und mittleren Landesteil wegen des hohen Unfallrisikos aufgrund Überbelegungen, technischer Mängel der Schiffe und wegen plötzlich auftretender Unwetter vermieden werden.
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Sitten und Gebräuche
In dem größtenteils muslimisch geprägten Land sollten die religiösen Sitten beachtet werden, so sollte man religiöse Anlagen nicht mit freizügiger Kleidung betreten. Personen sollten vor dem Fotografieren um ihr Einverständnis gefragt werden. Dies gilt besonders für Frauen.
Sport
Kricket und Fußball sind beliebte Sportarten. Volleyball, Badminton, Hockey, Basketball, Tennis und Rudern sind ebenfalls beliebt. Die Fußballsaison in Dhaka beginnt im April. Die Spiele werden im Stadion der Hauptstadt und auf anderen Fußballplätzen ausgetragen. Gute Wassersportmöglichkeiten (Segeln, Windsurfen, Angeln) findet man am Kapati-See, im Sunderband Nationalpark und an der Küste. Schwimmen kann man in den Swimmingpools einiger Hotels und Klubs und im Meer in Cox's Bazar.
Städte
Die 5 grössten Städte des Landes sind: Dhaka: 5.378.023 Einwohner, Chittagong: 2.095.846 Einwohner, Khulna: 773.216 Einwohner, Rajshahi: 383.655 Einwohner, Sylhet: 285.308 Einwohner.(s.Sehenswürdigkeiten)
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Umwelt
Bezogen auf die Zahl der betroffenen Menschen ist die Küstenregion Bangladeschs die weltweit am stärksten von der globalen Erwärmung betroffene Region. 15 Millionen Bewohner im flachen Schwemmland von Bangladesch im Bereich des Ganges-Deltas sind vom Meeresspiegel-Anstieg betroffen. Wirbelstürme wie der Sidr im November 2007 fordern immer mehr Opfer. Verschärfend wirkt sich für die Mangrovenwälder des Sundarbarns-Nationalpark aus, dass durch Staudämme am Oberlauf des Ganges nicht mehr genügend Süßwasser ankommt. Der steigende Salzgehalt schädigt die Mangroven.
Unterhaltung
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Verkehr
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